Geschichten,
die das Mezzo schreibt
[ 10Jahre Mezzo ]
Ja, ja, es ist bereits an die Wand gemalt: Im Mezzo wurde gefeiert. Und wie. Allerheftigst. Wie eigentlich jedes Jahr, wenn das Personal über die Stränge schlägt. Nur war diesmal Zehnjähriges! Jawohl, kaum zu fassen natürlich, das dieser Tempel der reichlich geschäumten Milch und des gleichfalls nicht minder schaumigen Weizen sowie anderer Biere schon eine ganze Dekade hinter sich hat. Gerüchteweise soll es an diesem Abend einige Gäste gegeben haben, die seit Anfang an dabei sind und darum auch eingeladen wurden.
Da die Damen und Herren des benachbarten Kulturzentrums als Vermieter nicht unbeträchtlich von den unglaublich reichhaltigen Trinkgeldern... nee halt! Die kriegen ernsthaft Miete. Also wie auch immer waren sie ganz furchtbar nett und haben gleich zwei Bands quasi von der Strasse weg engagiert, um den illusteren Gästen der Jubelfeier einen zu spielen und auch nur ganz kurze Reden gehalten. Ein bekannter spanischer Gitarrenspieler brachte dann auch zur Unterhaltung noch ein paar hübsche junge Damen mit, die um ihn rumtanzten und auf den Steinfussboden stampften. Der Mann weiss zu leben.
»Schön bunt hier«, dachten da augenscheinlich die reizenden Damen vom und am Buffet und staunten über die herrlichen und nachweislich gut schmeckenden Speisen. Getränke spendierten die Chefs Inge und Jens selbstredend reichlich und alkoholisch vielfältig was durchaus zu der einen oder anderen Notwendigkeit für sprudelnde kleine Schmerzkiller am nächsten Magen... neee, Morgen führte. Gerüchteweise haben aber etliche hartgesottene Trinkerseelen bis 6 Uhr morgens durchgehalten. Hey, so ein Jubiläum muss schliesslich gefeiert werden!
Generell war das Amüsement riesig, Gerüchte sowie handfester Klatsch und Tratsch wurden peripherär gezielt verbreitet. Freundschaft ergaben sich zwangsläufig, alte Feindschaft wurde gepflegt und neue Beziehungen fanden ihren vorbestimmten Weg aller hormonangereicherten Situationen. Will sagen, es sollen sich Paare gefunden haben. Klar doch.
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